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Fernweh und Vorfreude: Kofferpacken für Kapstadt!

„Wenig ist großartiger als das Gefühl, Monate im Voraus einen Urlaub gebucht zu haben!“ plärrte ich im Dezember durch alle Kanäle. So sehr ich mein spontanes Nomadenleben liebe und so gerne ich von einem Tag in den nächsten lebe, mittlerweile ist für mich kaum etwas so entspannend als gewisse Termine einfach so früh wie möglich festzulegen, zu entscheiden so wird das jetzt gemacht und mich dann darauf verlassen zu können – und damit planen zu müssen. Vielleicht ist es das Gefühl von Sicherheit und Vorhersehbarkeit, das in meinem Leben sonst zu kurz kommt, weshalb ich nicht mehr wie früher bis zwei Tage vor Urlaubsbeginn warte ehe ich mich entscheide wo es hingehen soll – sondern dass mich im Dezember das Buchen von Flügen nach Kapstadt im Februar so wahnsinnig glücklich machte, einfach, weil dann etwas feststeht. Und die Vorfreude monatelang wachsen kann. Kennt ihr das Gefühl? Ich werde Fernreisen von jetzt an nur noch mit Vorlauf planen, mich gut informieren, mich von Seiten wie dieser inspirieren lassen und bloß nicht der Versuchung erliegen, lieber auf …

Have yourself a merry little (late) Christmas: Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst kommt von Rebecca Minkoff

Dass ich mir fürs neue Jahr eigentlich gar nichts vorgenommen habe möchte ich euch nicht noch mal erzählen. Aber eine Kleinigkeit ist doch hängengeblieben, eine Kleinigkeit in einem Gespräch mit Lina, und die war, dass wir Frauen – wenn ich das mal eben so schnöde verallgemeinern darf – uns viel zu selten selbst feiern. Vielleicht ist es auch eine Generationensache, vielleicht eine Typfrage, auf jeden Fall aber trifft sie auf mich selbst zu. Glückskind nenne ich mich und bin unendlich dankbar für mein großartiges Leben, aber dass ich mir das neben guten Genen und liebevollen Wurzeln, vielen glücklichen Fügungen und genialen Zufällen auch ein gutes Stück selbst zu verdanken habe, das vergesse ich gerne mal. Und meinen Girls geht es nicht selten genauso. Also steht dieses Jahr groß auf der Liste: Mich selbst feiern und belohnen und den Menschen die zählen sagen, was ich an ihnen toll finde. Zweiteres habe ich zum Beispiel beim gemeinsamen Weihnachtsbrunch schon in Angriff genommen, und um ersteres geht es heute. Denn lange habe ich nach ihr gesucht, mich viel …

Outfit: Ein Laubtänzchen zum Abschied

Es ist soweit: Ich habe Stuttgart den Rücken gekehrt, bin wieder in Hessen angekommen und ziemlich zufrieden damit. Vor meinem Umzug stand aber noch ein Abschiedstänzchen durch Baden-Württemberg an – mit meiner liebsten uberCrew fuhr ich ein langes Wochenende lang von Ludwigsburg zum Bodensee und dann in den Hochschwarzwald, schipperte (endlich endlich!) über den Titisee und stand am Sonntag in aller Herrgottsfrühe auf, um pünktlich zum Sonnenaufgang den Feldberg erklommen zu haben. Großartiges Gefühl! Und auch großartige Wehmut. Da hat sie mich doch gepackt, so kurz vor Schluss noch mal so viele großartige Menschen auf einem Fleck zu haben, mit denen gelacht, getrunken und geheult wurde, vor allem aber gelacht. Schön, wenn man Menschen hat die einem den Abschied schwer machen. Noch schöner wenn man weiß, dass diese mit dem Abschied nicht aus der Welt sind. Denn Stuttgart, ich bin nicht für immer weg, ich werde wiederkommen, immer wieder. Warum und was ich an Baden-Württemberg so schätze werde ich euch bald noch auf uberding verraten. Was mir neben dem Titisee, dem Feldberg und den Bärenseen …

Outfit: Über Zufallsfunde und meinen dunkelblauen Herbstliebling

Ha, es ist soweit. Eben habe ich noch das Ende dieses hervorragenden Sommers beklagt, mich zurück an den Badesee gewünscht und all den Kleidchen und Schühchen hinterher getrauert, die jetzt bis zum nächsten Langstreckeneinsatz im Schrank versauern müssen – und schon stecke ich mitten im Herbst Look drin, habe durch ein riesiges Glück den perfekten Mantel für die ersten kühlen Tage gefunden und freue mich auf Layering und Schalgeschlinge wie ein kleines Mädchen. Schuld daran? Ein Label, dass ich so gar nicht (mehr) auf dem Schirm hatte. Bis eine liebe Kollegin im perfekten rosa Blazermantel vor mir stand und ich gar nicht glauben konnte, dass dieses Teil von dieser Marke kommt, das ich irgendwie total links liegen gelassen habe. Ein Blick ins Lookbook und ich war dahin. Denn jetzt hängt er da über dem Stuhl, dieser dunkelblaue Wolltraum von mbyM, den ich mir seit den ersten kühlen Tagen des Spätsommers genau so ausgemalt habe. Ein bisschen Bademantel, ein bisschen Trench, ein bisschen Lieblingsfarbe. Wie oft findet man denn bitte genau das, was man sich vorgestellt hat, …

Basic is not boring: Das Avour T-Shirt und warum ich nicht auf der Fashion Week war

Die Mercedes Benz Fashion Week Berlin ist vorbei – und von mir habt ihr diese Saison kein einziges Sterbenswörtchen dazu vernommen. Woran das liegt? Zum einen daran, dass ich nicht nach Berlin gefahren bin dieses Jahr. Zu viel war hier los, zu viel zu tun und zu genießen, das Priorität hatte. Zum anderen daran, dass ich mich nur sporadisch übers Netz über die Schauen informiert habe. Wie immer begeistert hat mich Marina Hoermanseder, Malaikaraiss und Perret Schaad am allermeisten und sowieso, Dimitri-Fangirl bin ich tatsächlich nach wie vor und freue mich dort über die bunte und texturierte Abwechslung. Auch auf Hien Le und Barre Noire war mal wieder Verlass – meine liebsten Looks habe ich euch mal eben kurz zusammengesucht: Bilder via Mercedes-Benz Fashion. Aber noch etwas anderes ist Schuld daran, dass ich diesmal nicht auf der Fashion Week in Berlin war. Es ist keine Modeunlust, aber eine Re-Orientierung auf Basics und das, was ich bereits im Kleiderschrank habe – sowie auf das, was einfach funktioniert. Ich werde nie aufhören, neue Trends mitzumachen, Neues auszuprobieren und …