Autor: Lisa

Landflucht: Ein letztes Mal offline vor dem Relaunch

Geschafft. Der Umzug ist rum, es fehlen noch Kleinigkeiten hier und da, aber seit ich morgens in meinen eigenen vier Wände Kaffee kochen kann ist eigentlich alles in Ordnung. Ich komme an, es riecht zum ersten Mal seit dem Streichen nach Zuhause, ich tanze aufgeregt darüber durch den Flur und grinse über beide Ohren. Genauso geht es mir als ich endlich, nach wochenlangen Kämpfen mit Dateiexporten und -importen, nach ewigem Hin und Her, Lösungen suchen und gefunden glauben, irren, hinfallen und wieder aufstehen das erste Mal den fertigen Entwurf der neuen Seite sehe. Ich will nicht zu viel versprechen, allzu viel wird sich oberflächlich gesehen gar nicht ändern, aber alles in den Details und viele Kleinigkeiten. Ich werde mehr Möglichkeiten haben, Ideen umzusetzen, alles wird besser aussehen und ihr hoffentlich noch mehr Spaß am Lesen haben. Nächste Woche ist es soweit. Bis dahin begebe ich mich noch mal ein Wochenende auf Landflucht. Bin ein letztes Mal offline, bevor es rund geht. Atme tief ein, begrüße den Frühling mit einem dampfenden Kaffee in der Hand und dem …

Ein Sonntag in San Francisco: Frühstück an der Fisherman’s Wharf

San Francisco ist für mich immer wieder ein Hauptgewinn im Flugplan-Lotto. Ob ein Tag in Haight Ashbury, ein Abend in Castro oder ein spontaner Roadtrip entlang der California State Route 1, mit jedem Mal verliebe ich mich mehr in diese Stadt. Nur diesmal, diesmal wollte es irgendwie nicht klicken zwischen San Francisco und mir. Das Timing war schlecht – der Umzug ist in den letzten Zügen und ich hätte am Abend vor Abflug lieber Kisten aus- als den Koffer eingepackt, ich brauche eigentlich gerade Ruhe und kein High Life (selbst wenn es in dieser Stadt ist), und zu allem Überfluss spielte das Wetter mit 15 Grad und Dauerregen auch nicht mit. Oder mir genau in die Karten? Denn wer vor schlechtem Gewissen nicht still sitzen kann, wenn draußen die Sonne scheint – und das dann auch noch in San Francisco! – der ist in meiner Situation fast schon dankbar für Regen und damit einen Grund, sich einfach mal mit einem Salat von Wholefoods und einem Kaffee aufs Hotelzimmer zu verkriechen. Was nicht heißen soll, dass …

30 Days of Yoga – und wie sie mein Leben verändert haben

Selten so eine reißerische Überschrift geschrieben, ich weiß – aber es stimmt. Als ich vor etwa eineinhalb Monaten einen horrenden Jahresanfangsdurchhänger hatte (ihr wisst schon, Anlaufschwierigkeiten, Weltschmerz und noch dazu so wenig Sport, dass mich ständig Rückenschmerzen quälten) wusste ich zunächst nicht ganz, wohin mit mir. Gleichzeitig konnte ich mich immer noch nicht aufraffen, endlich die Mitgliedschaft im Fitnessstudio nach dem Umzug zu reaktivieren, um so etwas an Rückenschmerzen und Antriebslosigkeit zu ändern. Und dann erinnerte ich mich an die Empfehlung einer Freundin, die mich aus diesem Teufelskreis herausholte. 30 Days of Yoga with Adriene Ich bin nicht gut darin, allein zu Hause Sport zu machen. Und wie oft durfte ich mir schon anhören, was man nicht auch alles im Hotelzimmer machen kann, ohne viel Aufwand? Ich weiß das, und trotzdem bin ich der Typ der am besten ein bis zwei feste Termine in der Woche braucht, an denen er verabredet in der Gruppe Sport macht. Zumindest einen Kurs im Fitnessstudio, den ich regelmäßig besuche und mir jede Woche fest vornehme. Sonst mach ich es …

Zum Sonntagsfrühstück nach Wien: Das Imperial Riding School Renaissance Vienna

Sie wohnt in Wien. Seit Jahren. Befreundet sind wir wesentlich darüber hinaus – aber häufiger als an Weihnachten, ab und zu zum Geburtstag oder zum Jahrgangstreffen sehen wir uns trotzdem nicht. Als ob diese 600 Kilometer unüberwindbar wären. Und dann kommt da diese Tour mit dem Sonntagvormittag frei in Wien – und die erste Reaktion ist eine Whats App Nachricht an sie. Eigentlich bin ich kein Fan davon, das gesamte Layover im Hotel zu verbringen. Aber manchmal sind die Aufenthalte tatsächlich so knapp, dass ein Frühstück außer Haus in mir mehr Stress als Freude auslösen würde, und für den Sonntagsbrunch im Imperial Riding School Renaissance Vienna mache ich da gerne eine Ausnahme – und in dieser Begleitung noch viel lieber. Das Vier-Sterne-Hotel, das zur Marriott Gruppe gehört, liegt mitten im 3. Bezirk unweit von Schloss Belvedere, dem Hundertwasserhaus und der Spanischen Hofreitschule – und hat ganz schön Geschichte! Die ehemalige Militärreitschule wurde ursprünglich 1850 erbaut und hat sich einen großen Teil des traditionellen Charmes gut erhalten. Von Verstaubtheit spürt man trotz all der Historie nichts …

Mask Monday: Die richtige Gesichtsmaske für ein bisschen Spa-Feeling zu Hause

Zugegeben, das ist vielleicht ein etwas provokanter Titel für einen Post, der mit Spa-Feeling, Entspannung und mindestens 15 Minuten Zeit zu tun hat – Montage sind ja für die meisten Menschen eher die stressigsten Tage der Woche. Für Menschen wie mich aber ist der Montag oft der Tag „nach der Arbeit“: Wenn ich ein Wochenende fliegen war komme ich meist sonntags zurück, verschlafe den Rest des Tages, und der Montag ist mein erster richtiger Tag in den eigenen 4 Wänden. Der gehört dann nur mir, meinem Wäschekorb und dem abgeblätterten Nagellack auf meinen Fingern. Naja, und eben meiner ausgetrockneten, von Flugzeugluft und Make Up Schichten geschundenen Gesichtshaut. Aber auch oder gerade denen, die den Montag als den ersten Tag der Arbeitswoche bestreiten, lege ich so einen Maskenmontag ans Herz, denn gerade an stressigen Tagen ist es eine ganz schön gute Idee, sich nach Feierabend einfach mal 15 Minuten für sich selbst zu nehmen. Sich genüsslich abzuschminken, auch die letzten Make Up Reste mit etwas Gesichtswasser zu entfernen und eine Maske aufzulegen. Welche Gesichtsmaske ist die …