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Mask Monday: Die richtige Gesichtsmaske für ein bisschen Spa-Feeling zu Hause

Zugegeben, das ist vielleicht ein etwas provokanter Titel für einen Post, der mit Spa-Feeling, Entspannung und mindestens 15 Minuten Zeit zu tun hat – Montage sind ja für die meisten Menschen eher die stressigsten Tage der Woche. Für Menschen wie mich aber ist der Montag oft der Tag „nach der Arbeit“: Wenn ich ein Wochenende fliegen war komme ich meist sonntags zurück, verschlafe den Rest des Tages, und der Montag ist mein erster richtiger Tag in den eigenen 4 Wänden. Der gehört dann nur mir, meinem Wäschekorb und dem abgeblätterten Nagellack auf meinen Fingern. Naja, und eben meiner ausgetrockneten, von Flugzeugluft und Make Up Schichten geschundenen Gesichtshaut. Aber auch oder gerade denen, die den Montag als den ersten Tag der Arbeitswoche bestreiten, lege ich so einen Maskenmontag ans Herz, denn gerade an stressigen Tagen ist es eine ganz schön gute Idee, sich nach Feierabend einfach mal 15 Minuten für sich selbst zu nehmen. Sich genüsslich abzuschminken, auch die letzten Make Up Reste mit etwas Gesichtswasser zu entfernen und eine Maske aufzulegen.

Welche Gesichtsmaske ist die richtige für mich?

Das Thema ist uralt – schon unsere Omas haben sich einmal pro Woche eine Gesichtsmaske aufgetragen. Damals waren das oft noch dicke weiße Cremes in der Konsistenz von Joghurt, mit Gurken auf den Augen und Turban ums Haar saßen sie dann da – will man alten Filmen glauben zumindest. Wir haben heute eine größere Auswahl und damit die Qual der Wahl. Aber eben auch eine größere Chance, genau die richtige Gesichtsmaske für den eigenen Hauttyp zu finden.

Gesichtsmasken für trockene Haut

Dauerthema im Winter: Heizungsluft, klirrende Kälte – trockene Haut. Was wir an den Händen tagtäglich spüren und mit Handcreme bekämpfen, ist unsere Gesichtshaut mindestens genauso stark ausgesetzt, und gleicht das Problem trotzdem ganz schön lange auf eigene Faust aus. Aber irgendwann geht gar nichts mehr, die Haut fängt an zu spannen, sich zu schuppen oder zu röten. So weit muss es aber gar nicht erst kommen – und wenn es erstmal soweit ist führt sowieso kein Weg mehr daran vorbei: Einmal die Woche ist Maskenzeit! Eine reichhaltige Feuchtigkeitsmaske wird aufgetragen und nach 10 – 15 Minuten mit einem Kosmetiktuch abgenommen.

Letzten Winter habe ich besonders gute Erfahrungen mit der Feuchtigkeitsmaske von Susanne Kaufmann gemacht, aktuell probiere ich gerade die Rose Face Mask von fresh aus – und bin ziemlich begeistert, obwohl ich eigentlich gar keine Produkte mit Rose mag!

Übrigens, wer hätte es gedacht: Auch die Haare brauchen im Winter besonders viel Aufmerksamkeit! Föhnluft, Mützenzeit und der daraus resultierende Hang zum Zopf tun ihnen nicht gut und wir sollten sie ebenso mit viel Feuchtigkeit und Pflege versorgen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Perfect Hair Day Night Cap Overnight Perfector von Living Proof? Den trägt man abends nach dem Haarewaschen auf und lässt ihn über Nacht im feuchten Haar einwirken, bevor man sich morgens ans Stylen macht. Und ich liebe jetzt schon, was er mit meinen Haaren macht!

Beautytrend Sheet Masks

Die Sheet Masks sind in Asien schon seit Ewigkeiten Grundbestandteil der Beauty-Routine – und tatsächlich erkenne ich hier diverse Vorteile! Nicht nur, dass die Masken wesentlich weniger Konservierungsstoffe enthalten als die meisten herkömmlichen Crememasken, man hat auch wesentlich weniger Arbeit (und, seien wir doch mal ehrlich, Sauerei) mit dem Auftragen. Einfach Packung aufreißen, Maske auflegen und gut ist. Pro-Tipp: Die Maske vor dem Auspacken ein bisschen in der Verpackung „ausdrücken“, meist sind sie nämlich recht großzügig getränkt – den Rest, der nun in der Packung bleibt, anschließend auf Hals und Dekolleté auftragen!

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Gesichtsmasken für ölige und Mischhaut

Meine Haut ist eine klassische Mischhaut und tendiert besonders im Sommer auch zu öligen und darauf folgend unreinen Stellen. Neben einer selbst angerührten Maske aus Heilerde (gibt es in jedem Reformhaus und in den meisten Apotheken von Luvos) vertraue ich in solchen Fällen seit einiger Zeit auf die Seaweed Ionic Clay Mask von The Bodyshop. Die wird auf die gereinigte Haut aufgetragen und nach 10 Minuten mit lauwarmem Wasser gründlich abgewaschen. Anschließend eine leichte Feuchtigkeitspflege auftragen! Dringend wieder nachkaufen muss ich die Deep Cleansing Mask mit Weatgerm, Ginkgo und Cranberry von Grown Alchemist – die kann einfach alles, pflegen und reinigen. Meine sündige Geheimwaffe ist die Purifying Mud Mask von Ahava, die ich aber nur noch aufbrauchen werde weil ich Ahava eigentlich nicht weiter unterstützen will.

Gesichtsmasken für überstrapazierte Haut

Als Alternative habe ich gerade auch die Masken von Origins neu entdeckt. Die gab es bei Sephora in kleinen Sachets für die einmalige Benutzung (pssst: ein Päckchen reicht für zwei Mal völlig aus, also nach der Benutzung ab in einen Zip-Beutel und im Kühlschrank aufbewahren!), was ich für meine Beauty Bag im Layover wahnsinnig praktisch finde. Und natürlich, um die Masken erstmal auszuprobieren: Ich habe mir neben der Clear Improvement Mask für unreine Haut, der Drink Up Intensive Overnight Mask mit ganz viel Feuchtigkeit und der Retexturizing Mask with Rose Clay auch die Out of Trouble Mask eingepackt und liebe sie schon jetzt – sie wirkt auf überstrapazierte und gestresste Haut so wahnsinnig beruhigend!

Wem das nicht reicht, dem lege ich außerdem noch die Hydra Repair Cream Masque von Grown Alchemist ans Herz! Mit Olivenextrakt, Babassu, Geraniumöl und Kamelienöl pflegt sie die Haut gesund, ohne sie weiter zu überfordern. Im Winter ist die Maske übrigens auch, dünn aufgetragen, als Feuchtigkeitscreme geeignet!

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Multimasking: Gesichtspflege auf einem neuen Level

Nicht nur Mischhaut-ler wie ich kennen das Problem: Während eine Zone des Gesichts fettet und ölt, spannt und juckt eine andere. Was von uns allen schon mal angedacht und vielleicht auch praktiziert wurde ist jetzt der neue Trend im Beauty-Kosmos: Multi-Masking! Ist ja auch logisch – warum soll eine Maske die Bedürfnisse des ganzen Gesichts abdecken? Stattdessen verwenden wir jetzt alle Masken mit ihren verschiedenen Wirkungen auf den Hautpartien, auf denen wir sie brauchen. Seaweed Ionic Clay Mask auf der Nase, Out of Trouble Maske auf dem Kinn und Rose Mask auf den Wangen. So seht ihr mich jetzt immer öfter abhängen – vor allem Montags!

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1 Kommentar

  1. Interessanter Artikel, das mit Ahava wusste ich vorher gar nicht. Gut, dass du es erwähnt hast. Sheet-Masks finde ich auch total super!
    Ganz liebe Grüße
    Kendra

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