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Wie sieht man nach einem Langstreckenflug frisch aus? Meine Skin Care Routine!

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Eins der schönsten Komplimente, die man einer Flugbegleiterin machen kann? Sie, wenn sie gerade von einem Langstreckenflug kommt, zu fragen wo sie denn heute hinfliegt. Wenn man sich so richtig matschig, eklig und übernächtigt fühlt zu erfahren, dass man nach außen immer noch eine gewisse Frische ausstrahlt, das ist in diesem Moment ganz schön gut fürs Ego. Passiert – wenn man es richtig anstellt – tatsächlich immer mal wieder, ob auf der Basis am Flughafen von Kollegen oder beim Brötchenholen beim Bäcker von „Fußgängern“. Unmöglich, denkt ihr? Dachte ich auch lange, aber es gibt ein paar grundlegende Basics, mit denen das ganz einfach ist.

Wie sieht man nach einem Langstreckenflug frisch aus?

1. Ganz viel Feuchtigkeit!

Das gilt sowohl für innen als auch für außen, heißt: Vor, während und nach dem Flug ganz viel Wasser trinken! Die Kabinenluft trocknet den Körper enorm aus. Aber auch von außen ist eine gute, reichhaltige Feuchtigkeitspflege maßgeblich. Ich teste derzeit unter dem Make Up den Light Moisturiser von der neuseeländischen Kosmetikmarke Skinfood – und bin total happy! Er riecht köstlich und gibt genau die richtige Menge Feuchtigkeit die meine Haut braucht, um durch einen Langstreckenflug zu kommen, ohne ölig zu sein und Glanz zu hinterlassen.
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2. Wenn es geht: Auf Make Up verzichten! Wenn es nicht geht: Das richtige finden!

Als Gast würde ich Langstreckenflüge immer, aber auch immer ohne Foundation antreten. Nach dem Schlafen oder Lümmeln an Bord sieht die eh selten noch gut aus – und ihr tut eurer Haut damit einen riesigen Gefallen! Für uns als Flugbegleiter ist das natürlich kaum möglich (es sei denn man ist mit einer elfengleichen Haut gesegnet, aber wer ist das schon?!), deshalb ist es massiv wichtig, die richtige Foundation zu finden. Nicht zu schwer, trotzdem haltbar, deckend, aber nicht zukleisternd. Für mich ist das seit Jahren der Tinted Moisturizer Oilfree von Laura Mercier, der gleichzeitig für Feuchtigkeit sorgt, eine ausreichende aber eher sanfte Deckkraft hat und bei dem einfach kein Glanz aufkommt, selbst bei meiner Mischhaut!

3. Vor der Landung kurz etwas auffrischen!

Dazu braucht es nur wenige Hilfsmittel: Für mich reicht ein Thermalwasserspray à la Avène, ein bisschen Lippenpflege (eh dringend nötig in der Luft, wer mag, wählt ein leicht gefärbtes Produkt) und ein bisschen Kontur im Gesicht – hierfür reichen für mich schon volle und definierte Augenbrauen! Dafür setze ich auf die gimme brow-Tusche von benefit. Gibt es für helle und dunkle Typen und für mich hat sie genau die richtige „Füllkraft“, weil sie immer noch sehr natürlich aussieht. So seht ihr nie ganz „ungeschminkt“ oder „gesichtslos“ aus, müsst euch aber nicht zukleistern!

4. Im Hotel: Abschminken und gründlich pflegen!

Wer auf dem Flug – so wie ich – nicht auf Make Up verzichten konnte, der sollte sich danach gründlich um die Haut kümmern! Heißt: Gründlich abschminken (ich liebe einfach den Soy Face Cleaner von fresh cosmetics) und über Nacht mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitspflege eincremen. Dafür habe ich aktuell die Almond Blossom Pflege von Korres gewählt, die gleichzeitig eine Wohltat für die Nase ist! Ich wende sie fast schon so dick wie eine Maske an.

Außerdem massiv wichtig, sobald es an die Luft geht: Sonnenschutz! Damit sorgt ihr nachhaltig für eine frische Haut, denn was nützen all die Tipps, wenn die Haut nach ein paar Jahren durch die Sonne trotzdem total mitgenommen aussieht? Ich creme mich also immer brav mindestens mit SPF 30 ein, um meine helle Haut zu schützen.

5. und für mich am wichtigsten: Make Up freie Tage einlegen!

Wer mich kennt und mir bei Snapchat folgt weiß, dass das bei mir mindestens einmal die Woche Programm ist. Oft nutze ich zum Beispiel die Zeit im Layover, wenn ich mir etwas Me-Time gönne, dafür meine Haut und Wimpern zu schonen und komplett ungeschminkt zu sein. Und apropos Me-Time: Auch die ist massiv wichtig für einen frischen, ausgeschlafenen Look. Als ich gestern im Bus zum Flughafen die Geschichten meiner Kollegen, die sich ein Auto gemietet und L.A. erkundet hatten, gehört habe, war ich schon etwas traurig diesmal nur im Hotel und in der Mall gegenüber geblieben zu sein. Aber was soll ich sagen: Diese Downtime, dieses süße Nichtstun, dieses Rumlungern warm eingepackt in den Lieblingsschal im Hotelbett, ein bisschen Sport, endlich wieder Yoga und Meditation und ja, die Beschäftigung mit meiner Haut, das hat verdammt gut getan.

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Dabei habe ich auch endlich mal wieder in die aktuelle Elle geschaut – viel zu selten komme ich dazu, dabei mag ich die Elle wirklich gern! – und wie schreibt Chefredakteurin Sabine Nedelchev da so schön:

„Ich glaube, nach Perioden, in denen wir auf der Suche nach Kontemplation, Entwicklung und Sinn waren, ist jetzt unsere Eigenverantwortung gefragt. Eine Mischung aus Intuition, Rückgrat, tiefer Überzeugung und innerer Kraft. Nichts, was wir im Draußen jetzt noch suchen, kann das ersetzen […] Ich bin aber auch der Meinung, wir trauen uns eher zu wenig als zu viel zu. Und wenn wir das erkennen, wird alles auf einmal leicht. Dann taucht nämlich aus dem Gefühl der Machtlosigkeit unsere eigene Entscheidungsgewalt auf. Wie unendlich befreiend! Deshalb: Hadern und zweifeln Sie nicht. Werfen Sie sich in Schale, gehen Sie feiern. Lassen Sie sich nicht den Schneid, unbeschwert zu leben, abkaufen. Genießen Sie den Start in eine neue Zeit, auch wenn sie herausfordernd ist. Sie können auf etwas Großartiges vertrauen: sich selbst.“

Und so starte ich also mit ein bisschen Me-Time ins neue Jahr, konzentriere mich auf mich selbst, sammle noch einmal innere Kraft und nehme dann Anlauf. Hallo 2016, du wirst schön! Auch nach einem Langstreckenflug von L.A. nach Frankfurt.

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